Blogging

Englisch

Der Grund warum ich plötzlich soviel Englisch schreibe ist ein einfacher: Ich bin gerade in einem Land welches größtenteils Englischsprachig ist (mit Ausnahme einer größeren irischsprachigen Minderheit und einer wachsenden Zahl an polnischsprachigen Personen). Wenn ich Dinge hier erlebe passieren sie mir, normalerweise, auf Englisch.
Dialog, Begriffe und Gedanken sind in meinem Hirn nicht die deutschen sondern die englischen. Wahrscheinlich ist es eine Form von Faulheit, daß ich das ganze nicht einfach übersetze sondern auf englisch niederschreibe. Teilweise ist es wohl auch weil ich dadurch etwas mehr Distanz zu den Dingen bekomme über die ich schreibe.
Ich bin kein Muttersprachler, im Gegensatz zu meinen deutschen Texten gehe ich die englischen manchmal Wort für Wort durch um alle stilistischen Ungereimtheiten auszuschließen. Und bekomme damit teilweise bessere Texte als ich sie in meiner Muttersprache bekomme. Auch wenn es weniger Texte sind als zu der Zeit als ich fast nur in Deutsch geschrieben habe. Ich schreibe fokussierter und bin gleichzeitig kritischer geworden.
Und dann ist es natürlich noch gut, daß es eine andere Sprache ist, die auch eine komplett andere Ausdrucksweise erlaubt als das Deutsche. Eine Sprache die einem Schreiber völig andere Möglichkeiten bietet die man einmal ausprobieren kann.
28.11.07 23:29


Die Zahl des Tieres

Dieser Eintrag hier ist laut der internen Zählung meines Blogs Eintrag 666, was wenigstens einen kleinen Eintrag wert sein sollte, immerhin hat diese Zahl in der heutigen Kultur ja eine gewisse Bedeutung. Soweit ich weiß war diese Bedeutung zwar ursprünglich nichts anderes als eine chiffrierung des Namens eines römischen Kaisers, aber wer will schon mit Leuten streiten die glauben daß da noch mehr zu finden ist.
Eigentlich hatte ich seit mindestens dem 600sten Eintrag geplant diesen Blog ab der Nummer 666 fallen zu lassen, was aber bis jetzt dann doch noch nicht passiert ist. Zwar habe ich ja einen neuen Blog (und ich werde nicht müde darauf zu verlinken...) allerdings ergibt sich die Teilung zwischen dem eher persönlichen myblogblog und dem eher, äh, nennen wirs mal "offiziellen" Wordpressblog doch ganz gut. Das neue Blog ist eher so eine offizielle Addresse bei der ich aufpasse was ich schreibe, während hier dieses ganze Gedankengemurmel hinkommt daß ich einfach nicht lassen kann. Eigentlich keine schlechte Einteilung finde ich.
Kleine Statistik zu diesem Blog: Seit August 2005 online, in dieser Zeit knapp 9000 Besucher (naja, nicht wirklich viel) und ca. 40.000 Abrufe des Feeds (manchmal frage ich mich wer da eigentlich alles mitliest) von insgesamt 666 Einträgen. Nicht schlecht eigentlich, damit könnte ich mittlerweile wahrscheinlich schon ein paar Bücher füllen.
6.5.07 13:36


Eine andere Arbeitsweise

Ich bemerke eine komplett andere Arbeitsweise an mir wenn ich mit dem neuen Blog arbeite.
Eine viel relaxtere.
Der Grund dafür ist einfach: im Gegensatz zu myblog.de speichert wordpress die Texte automatisch alle paar Minuten zwischen, das heißt selbst wenn ich am Ende wieder einmal einen Browserabsturz habe sind die nicht verloren. Noch dazu kommen diese Texte in eine Warteliste in der man sie immer wieder bearbeiten kann. Etwas was hier nur schwer möglich ist. Wie gesagt, es warten noch ein Dutzend Blogposts hier in diesem Blog auf eine Veröffentlichung, und das vor allem weil die Entwürfe zwar abgespeichert werden, aber dann ins Archiv eingegliedert werden, so daß man (ich) keine Übersicht mehr hat was fast blogfertig war und was noch gebloggt werden sollte.
So nehme ich mir mehr Zeit für meine Posts, anstatt daß ich einfach ein fremdes Bild auf die Seite stelle oder lieber überhaupt keines nehme um den Artikel zu illuistrieren, nehme ich mir die Zeit und frage bei den Leuten an die das Bild geschaffen haben. Eine eher formlose Tätigkeit bis jetzt, immerhin sind die Erschaffer von a softer world ebenso Blogger wie man selbst. Ich habe das doofe Gefühl daß es sie auch nicht gestört hätte wenn ich einfach so eines ihrer Frames benutzt hätte, immerhin ist es Werbung für ihr Werk was ich da mache. Aber nun gut...

Dafür bemerke ich daß myblog gerade meine letzten Änderungen an meinem Blog nicht online stellen will. Oder sie nur in 50% der Fälle anzeigt. Das betrifft meinen letzten Artikel und meine Änderungen was die Buttons angeht. Seltsam. Aber irgendwie auch typisch.
1.5.07 18:33


Das andere Blog

Heute nacht habe ich mich eher spontan dazu entschlossen ein weiteres Blog aufzumachen. Der Name, Crescent Aurora, war dabei das schwierigste. Am Ende habe ich, wie immer eigentlich, dann einfach die Worte genommen die mir gerade im Kopf herumspukten und habe sie als Titel eingegeben. Ich hoffe daß diese Kombination jetzt nicht irgendwelche Konnotationen hat. Ich habe mir eigentlich Mühe gegeben etwas total sinnfreies zu finden.
Warum brauche ich überhaupt einen weiteren Blog? Eigentlich brauche ich ihn überhaupt nicht, denke ich mir zumindest die ganze Zeit. Und so habe ich auch die ganze Zeit schon gedacht. Allerdings wird euch vieleicht als Leser in letzter Zeit aufgefallen sein, daß ich recht wenig gebloggt habe. Die Pausen zwischen meinen Posts haben sich immer weiter vergrößert und der Grund dafür war nicht, daß ich keine Themen gehabt hätte über die ich hätte bloggen können. Es harren noch knapp ein Dutzend unveröffentlichte Beiträge auf ihr Erscheinen außerhalb des Entwurfslimbus. Mein Problem die letzte Zeit war einfach daß ich nicht wusste was ich noch auf mein Blog stellen wollte. Nennt mich verrückt, aber ich sehe einen gewissen qualitativen Unterschied zwischen den gut geschriebenen, teilweise sogar witzigen Beiträgen die ich manchmal bringe, und meinem psychotischen Gebrabbel zum Thema Beziehungen und Gefühle.
Irgendwie habe ich das Gefühl das Myblog nicht wirklich der richtige Ort für erstere Kategorie ist, selbst wenn ich denke daß ich mit meinem derzeitigen Theme das ganze soweit ausreize wie es nur geht. Myblog hat immer noch sowas von einer Plattform für Jugendliche und ihre Probleme. Und Tokio Hotel-Fans.
Und so versuche ich dann lieber meine ernsthaften Gedanken auf einem Wordpressblog zu veröffentlichen, und den Rest hier. Mal sehen ob das klappt.
30.4.07 05:45


The Pledge of Allegiance does not end with HAIL SATAN!

Zwei Blogs die ich in letzter Zeit regelmäßig lese:

USA erklärt ist für mich allein schon als Englischstudent interessant, aber auch ansonsten sind die landeskundlichen Details die der in Deutschland lebende Amerikaner Scot W. Stevenson versucht seinem deutschsprachigen Publikum beizubringen wie diese seltsamen Wesen von über dem Ozean eigentlich denken, einfach interessant und lehrreich.
Und das mit dem beibringen ist garnicht einmal so einfach. Viele Dinge kommen durch die ständige Übersetzung aller amerikanischen Filme hier in Deutschland einfach nur verzerrt an, anderes wird von allen als so gegeben angenommen daß man es den Deutschen garnicht erst erklärt, obwohl man genau das eigentlich machen müsste. Beispiele dafür wären da sein jüngster Artikel über die Struktur der Polizei in den US oder sein Artikel darüber was Bart Simpson (zumindest als Aufhänger) mit dem Fahneneid zu tun hat.
Natürlich ist dann alles etwas komplizierter als man vorher gedacht hat, aber das ganze ist spannend zu lesen und wirklich unterhaltsam geschrieben.

German Joys dagegen ist eindeutig für ein englischsprachiges Publikum geschrieben. Der Autor, Andrew Hammel, ist ein Amerikaner der einen Posten als Juraprofessor in Düsseldorf hat (wenn ich das richtig mitbekommen habe). Sein Blog beschäftigt sich naturgegebenermaßen dann eher mit der Kritik an der deutschen Hochschulpolitik, Rechtsthemen und einigen anderen Sachen die dem durchschnittlichen Leser wohl etwas spanisch weil zu intellektuell und vergeistigt vorkommen werden. Trotzdem ist sein Blog auch für jene sehr lesenswert, bietet er doch oft auch Einblicke in seine, manchmal doch etwas andersartige, Sichtweise der deutschen Kultur.
29.3.07 15:49


Dosenfleisch

Kaum lässt man da mal einen Blog für ein, zwei Monate unbeachtet weil darauf eh nichts passiert (immerhin sind Semesterferien), schon sucht sich ein Spammer das ganze als Opfer aus... Mit dem Ergebnis daß ich mich fragen kann wie ich bitteschön 1500+ Spamcomments bei 20six.co.uk lösche ohne wahnsinnig zu werden. Die lassen sich bei dem Anbieter nur einzeln löschen... Warum schalt ich auch die Captchas nicht ein?
27.3.07 09:14


Linux und Luxus

So, jetzt habe ich Ubuntu Linux seit zwei Wochen auf meinem PC. Leider bin ich etwas enttäuscht davon. Irgendwie verhält sich mein ganzes System plörtzlich als wäre es altersschwach und hätte Wasser in den Beinen. Was es nicht ist.
Ich weiß nicht wirklich woran es liegt. Der Firefox ruckelt als ob es kein Morgen gäbe wenn ich scrolle, jedes Fenster daß ich über den Bildschirm ziehe hinterlässt für ein paar Sekunden Grafikfehler. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß das System sich einfach nicht richtig konfiguriert. Das Problem für mich als Linuxeinsteiger ist dabei bloß: Wie zum Henker bekomme ich es dazu es richtig zu machen? Vor allem wenn ich keine Ahnung habe wo ich anfangen soll...
Ich weiß nicht mal wo das Problem liegt.
Die letzten Wochen habe ich auch einige andere Linuxe ausprobiert, einfach mal um so eine Ahnung davon zu bekommen was es denn gibt und was denn möglich ist. Vorhn habe ich dann Mandriva in die Hände bekommen und das ist vielleicht geil.
Linux ist sowieso selbst wenn es ruckelt und zuckt eine Offenbarung für jemanden der bisher nur mit Windows (und ganz früher mal DOS) gearbeitet hat.
Mandriva konfiguriert automatisch und richtig die 3D Einstellungen für den jeweiligen PC. Da sitzt man dann vor der Desktopumgebung und fühlt sich wie in einem Computerspiel ob der ganzen Effekte die da auf einmal möglich sind.
Ich wußte nicht daß mein Computer sowas kann...
Natürlich ist es eigentlich absolut hirnrissig sowas überhaupt zu installieren, kein Mnesch braucht 3D Effekte für einen DesktopPC mit dem er vor allem schreiben und surfen will, aber es ist einfach geil.
7.1.07 05:46


 [eine Seite weiter]