Films

The Sound of Music

Ich habe das unmögliche für einen Deutschen getan...
Ich habe "The Sound of Music" gesehen.
Amy war am Wochenende in Salzburg und hat dann auf ihrem blog ihre Erlebnisse als Fan des Filmes in dieser Stadt aufgezeichnet. Der Film wurde dort gedreht, und so wie es wirkt ist die Tourismusbranche in der Stadt darüber auch ganz glücklich, viele englischsprachige Touristen kommen dorthin um zu sehen wo der Film gedreht wurde.
Aber...
Was ist denn nun" The Sound of Music"?
Da stellen wir uns mal ganz dumm...
Der Film beruht auf der Grundlage des gleichnamigen Broadwaymusicals, welches wiederum auf der wahren Gewchichte der Familie von Trapp beruht.
Im Film geht es um die angehende Nonne Maria die von ihrer Oberin in das Haus der Familie von Trapp geschickt wird um dort als Gouvernante zu dienen. Sie schafft es die Liebe der Kinder und später auch deren strengen Vaters zu gewinnen, heiratet diesen schließlich und alles wäre gut wenn nicht die Nazis kommen würden und Österreich (wo das ganze ja spielt...) an das Dritte Reich anschließen würden, die Familie flieht dann da der Vater seine eigenen politischen Ansichten hat.
Ja.
Der Film ist ein Musical. Der Film spielt im Salzburger Land. Man sieht viele Lederhosen und urwüchsige Österreicher und Nazis natürlich und vor allem viel von der Landschaft. Um genau ist das auch das schlimmste an dem Film... man nehme ein, zwei dutzend verschiedene Heimatfilme aus den 50er und presse sie zusammen, dann füge man noch etwas tatsächliche Handlung und eine Unmenge an Musiknummern ein. Bravo: The Sound of Music.
Der Witz ist wie er vom Puplikum aufgenommen wurde: Es ist einer der meistgesehensten Filme der Welt, jeder Mensch in angelsächsischen Ländern kennt ihn, hat ihn evtl. schon um die millionen male gesehen...
In Deutschland kennt ihn keine Sau, in etwa so wie man hier Dinner for One kennt und drüben nicht.
Charming, somehow, but really really strange...
Naja, wieder ein Kapitel Landeskundewisen abgedeckt...
28.6.06 02:12


16.5.06 21:45


Review: Mission Impossible 3

Ich glaube wenn man eine Kultserie wirklich entstellen will muß man sie nur einem Hollywoodproduzenten zur Verfilmung geben und dann richtig Geld reinpumpen. Das ist eine Binsenweisheit. Viele Remakes von klassischen Filmen und Serien entpuppen sich durch diese Methode als teure Dutzendware.
Die Handlung ist mittlerweile fast schon sprichwörtlich austauschbar geworden.
Leider ist auch Mission Impossible 3 so ein Fall. Natürlich habe ich da, wie viele Leute, ein Problem. Ich habe die Serie gemocht, sowohl die neue, als auch die alte.
Als ich dann zum ersten mal die Kinofassung gesehen habe war ich etwas enttäuscht. Na toll, Jim Phelps ist der Verräter? Unser Jim, der uns durch zwei Serien begleitet hat?
Natürlich war das ganze eingebettet in eine spannende und Actionreiche Story, da konnte man diesen "Schicksalsschlag" gerade noch verkraften...jedenfalls wenn man nicht zu sehr drüber nachdachte.
Der zweite Teil machte das ganze dann aber noch etwas schwerer. Siehe die Binsenweisheit oben und man hat den Hintergrund dieses Filmes. Vor allem die Optik war entscheident für den zweiten Teil, vom Rest blieb kaum etwas hängen. Ich denke die Story ging um einen Killervirus wenn ich mich recht erinnere, alleridngs ist den meisten Leute eher folgendes im Gedächtnis geblieben: Tom Cruise, große Explosion, Sex mit hübscher Frau, Shootout auf Motorrad, Tauben fliegen hoch. Jetzt sagt mir mal irgendwen der sich bei MI2 nicht sofort an die Tauben erinnert die eigentlich kaum etwas mit der Story zu tun hatten...oder doch? Naja, Story gabs ja kaum eine.
Ich war also nicht unbedingt begeistert davon heute in MI3 zu gehen, aber was tut man nicht alles für Freunde?
Naja...was soll ich sagen?
Ich könnte jetzt darüber reden wie klischeehaft die Motivation unseres großen Helden Ethan Hunt war. Motivation?
Naja, um genau zu sein...es war genau die Motivation die auch in jedem anderen billigen Actionfilm vorkommt.
Spezialeffekte? Hmmm... ich denke das Wort ist: Überzogen. Teilweise wirkt es so als wären gewisse Handlungsorte nur allein für bestimmte Effekte da. Aber das ist wohl üblich bei solchen Filmen, und auch wenn es absolut langweilig ist, so schnell wird sich sowas auch nicht ändern wenn solche Filme weiter Geld einfahren. (Beispiel: Die Brücke zu den Florida Keys...ich weiß nicht warum man einen gefährlichen Gefangenen erst so weit vom Hauptquartier entfernt landen muß, daß man sich erst auf eine Kilometerlange und total unauffällige Fahrt mit einer Kolonne aus gepanzerten Fahrzeugen über eine Fahrbahn geht die heutzutage leichter anzugreifen ist als die Definition der Bild als richtige Zeitung)
Realismus? O bitte...
Na gut, kurz zum Realismus: Es mag bei James Bond stylish sein wenn er sich einfach so in die Höhle des Löwen begibt und dabei mit seinem namen hausieren geht. Das gehört einfach bei james Bond dazu.
Aber selbst Bond benutzt eine Gesichtsmaske wenn er sich irgendwo einschleicht und hält nicht minutenlang sein Gesicht in das Sichtfeld von hunderten von Kameras. Gut, es wirkt super wenn da ein unglaublich toll frisierter Geheimagent sich auf den Überfall auf eine Schwarzmarktbande, aber irgendwie hätte ich am liebsten geschrien. Noch schlimmer war es dann als sie sich dann vor dem gerade gefangenen Bösewicht ohne Maske gezeigt haben und sich dabei fröhlich mit ihren richtigen Namen angesprochen haben. Hallo?! Codenamen? Wofür seit ihr Idioten Geheimagenten? Woraus besteht euer Training?
Grundsätzlich scheint es sowieso Grundtraining dieser Agenten zu sein, so gut wie möglich zu kämpfen. Oder so.
Warum kommt mir dieser Film nur so bekannt vor? Ist es vielleicht weil praktisch jedes Storyelement von irgendwoher geklaut wurde. Jedes Storyelement. JEDES.
Teilweise kann man den Film fast bis in den Dialog vorraussehen, einige Szenen sind so archetypisch daß es einfach nicht anders geht.
Achja, noch kurz etwas zur Story: Angefangen mit einer Vorschau auf eine recht grausame Szene zum Ende des Films hin wird hier erst einmal auf diese hingearbeitet. Da man gleich merkt daß viel zu viel Zeit in die Beziehung von Ethan und seiner Frau gelegt wird kann diese Szene so wie sie gezeigt wird dann auch gar nicht eintreten. Der Rest ist erstmal Standart. Ethan ist verlobt, geht aber trotzdem auf eine Rettungsmission für eine Freundin die er ausgebildet hat. Die wird auf fiese Weise getötet (Cortexbombe). Er will den Verantwortlichen dingfest machen, einen achsobösen Schwarzmarkthändler, Typ Pappmachécharakter. Er fängt ihn, der hat aber einen Maulwurf im IMF und flieht wieder...ach verdammt...den Rest kann man sich denken...ich fand den Film nicht wirklich überraschend. Richtig schlecht wurde er aber wenn er gefühlsduselig wurde (Siehe Ende-> Wiederbelebung, wie überraschend kann es sein daß der Hauptcharakter nicht stirbt?)
Achja, und jetzt noch der ultimative Spoiler: Am Ende gewinnt Ethna und es gibt ein Happy End mit einer wunderschönen Frau.
Überrascht?
Selbst schuld.
Fazit: Ein Film ohne viel Handlung, dafür mit mehr Explosionen an unglaubwürdigen Orten.
10.5.06 04:44


Review: A Chinese Ghost Story (HK 1987)

Liang auf dem Weg zum Tempel

Vor ein paar tagen habe ich irgendwo die ganze Trilogie von A Chinese Ghost Story gefunden. Nach einer kleinen Filmnacht gestern, in der ich den film mit ein paar freunden angeschaut habe die ihn noch nicht kannten weiß ich auch wieder warum ich ihn schon so spitze fand als ich ihn vor Jahren auf dem Fernsehen gesehen habe.

Der Film ist ein typischer Hongkong-Wuxia Film. Das derzeit bekannteste Beispiel für solche Filme dürfte immer noch "Crouching Tiger, Hidden Dragon"* sein. Wer jetzt sagt: He Moment, Tiger&Dragon fand ich doof, da hüpfen sie ja dauernd über irgendwelche Häuser! für den ist die chinesische Geistergeschichte auch nichts. Wuxia ist ein Genre das älter als der chinesische Film ist, sogar die ersten Filme in China beschäftigten sich mit ähnlichen Themen. Das Genre hat mehr mit Oper zu tun als mit realistischer Filmkunst. Die Stories in solchen Filmen sind total überzogen, hüpfen von Romantik zu Komödie zu tiefster Tragödie. Sie sind schnell und haben meist riesige Plotlöcher, aber das bemerkt man nicht wirklich da einfach viel zu viel zu schnell aufeinanderfolgt als das man sich alles merken könnte. Ich finde solche Filme witzig und interessant und dieser Film ist dabei keine Ausnahme.

Die Story ist ziemlich unkompliziert und mit den genreüblichen Irrungen und Wirrungen: Der Schuldeneintreiber Liang ist auf der Wanderung um seinem Job nachzugehen. Als nach einem Regenschauer seine Unterlagen Plötzlich unleserlich werden steht er am Ziel seiner Reise erst einmal ziemlich abgebrannt da. Um wenigstens einen Schlafplatz zu haben geht er in einen angeblich verfluchten Tempel in demFlucht aus der Hölle es spuken soll (trotz der Tatsache daß der Totengräber schonmal vorsorglich seine Maße genommen hat...). Dort trifft er auf einen taoistischen Kung-Fu-Schwertkampfmeister und später auch auf eine wunderschöne Frau, SiuSen, in die er sich verliebt. Nach den erwähnten Irrungen und Wirrungen (er bemerkt tagelang nicht daß seine geliebte ein Geist ist, er hält den Taoisten für einen gesuchten Mörder und er trifft die doofste Zombiehorde die jemals auf Zelluloid zu sehen war) kommt es zum Kampf mit dem gräßlichen zungenkußfixierten Baumdämon der SiuSen versklavt hat. Nachdem dieser besiegt ist wollen Liang und der Taoist SiuSens Seele befreien, allerdings entführt ein Herrscher der Hölle sie weil der Baumdämon sie ihm als Braut versprochen hat. "Um sie zurückzuholen müssen wir die Hölle stürmen" sagt der Taoist. Und das tun sie. Sofort. Und gewinnen.

Gut, das war keine Überraschung, die Helden gewinnen in solchen Filmen immer. Der unterschied ist daß sie dann teilweise trotzdem sterben, denn nicht liebt das chinesische Publikum mehr als einen schönen tragischen Tod. Den gibt es zwar hier nicht ganz, allerdings gibt es auch kein Happy-End für Liang und SiuSen. Sie wird wiedergeboren, er bleibt in seinem Leben zurück mit der Aussicht die Liebe seines Lebens für immer verloren zu haben.

Und das war so einer der Gründe warum ich solche Filme mag. Es ist kein richtiges süßl

iches alles-ist-gut Happy-End sondern ein wunderschönes aber tragisches Ende.

Der Film springt von hanebüchenen SlapstickszenSiu Senen zu tragischer Liebesgeschichte und bietet Sachen die man sonst nirgendwo sieht. Fliegende Menschen, eine Art magische Bazooka aus der Handfläche, einen richtig doofen Synthiesoundtrack (schwer zu beschreiben, diese Audioeffekte gibt es, glaub ich, nur in solchen 80erjahrestreifen aus Hongkong, da aber häufig...), und mehr Action und verschiedene Storyelemente als irgendein westlicher Regisseur in 5 Filme packen würde.

Einerseits ist er absoluter Schwachsinn mit einem Plot der mehr Löcher hat als Schweizer Käse, andererseits macht ihn das gerade so richtig symphatisch. Ich mag diesen Film. ich mag ihn wirklich.

Wahrscheinlich bin ich da nur sentimental aber ich mag so liebevollen Trash.





*der Titel dieses Filmes (in Deutsch einfach verkürzt auf Tiger&Dragon) bezieht sich auf ein altes chinesisches Sprichwort nachdem man weder Tiger noch Drachen sehen kann, da der Tiger, tödlich wie er ist, sich kauernd im Gras versteckt und der Drache von den Wolken umgeben wird.
16.4.06 01:39


Review: Ice Age 2 - Jetzt taut's... (USA 2005)

Ice Age 2 - Jetzt taut's...
Okay allein der Titel war schon schwach, sowas von schwach...er hat alles was an Filmtiteln zur Zeit falsch läuft, er ist langweilig und gibt den größten Teil der Handlung weg...
Okay, die Handlung... es ist schade das ich hier in einem Text keine Bewegung machen kann die aussagt wie ich etwas über meine Schulter werfe, aber die Handlung war...mies, langweilig und vorhersehbar...
Er ist total zum vergessen, es passiert einfach kaum etwas aufregendes in dem Film und wenn dann hat man es schon drei Dutzend mal besser in jeder anderen Hollywoodproduktion gesehen. Das soll aber nicht heißen daß der Film nicht witzig wäre, das ist er nämlich. Die meisten Gags kommen aber eben nicht durch die Handlung sondern ebhen durch unser liebstes Faultier Sid (die Szene mit den Minifaultieren...oh Gott was haben wir uns krank gelacht...) und durch Scrat.
Ehrlich ich weiß nicht warum man diesem Säbelzahnhörnchen nicht einen ganzen Film gibt...könnte sein daß man denkt der Witz würde sich ausleiern, aber er und die Nuß...das kann man stundenlang anschauen ohne daß es langweilig wird.
Okay, was will ich sagen: für ein paar Stunden ist der Film ganz nette Unterhaltung, ich bereue die Kartenkosten nicht auch wenn ich grad sonst total blank bin.
Ich frage mich nur: Warum zum Henker hat man Ice Age überhaupt fortgesetzt?
Warum muß das sein? Der Film an sich ist in Ordnung, kommt aber bei weitem nicht an das Original ran. Typisch Fortsetzung eben. Meiner Meinung nach hätte man den ersten Teil aber nicht fortsetzen müssen.
Was solls, besser als der größte Teil der Digitalanimationsfilme deren Vorschau wir vor dem Hauptfilm bewundern können. Above the Hedge kann verdammt gut werden, aber Cars? Das wird schlecht. Und Lucas der Ameisenschreck? Langweilig! Alles keine Titel in die ich reingehen würde...oder meine Kinder reinlassen würde...nicht daß ich was gegen solche Filme habe...ich würde nur wollen daß meine Kinder nicht vor Langeweile sterben.
7.4.06 02:47


Review: Joint Security Area (Südkorea, 2002)

Joint Security Area beginnt wie ein typischer Miltärthriller. Die Joint Security Area ist in diesem Fall der unter gemeinsamer Verwaltung stehende Grenzbereich zwischen Nord-und Südkorea. Auch heute noch gibt es theoretisch keinen Frieden zwischen den beiden Ländern und Korea bleibt, wie Deutschland früher, geteilt. Auf der Grenze zwischen den beiden Staaten fallen mitten in der Nacht Schüsse, Soldaten sterben.
Um die Ereignisse dieser Nacht aufzuklären wird eine schweizerische Ermittlerin berufen (da die Schweiz halt neutral ist...) die bald feststellt daß da nicht alles so war wie es sein sollte.
Ihre halbkoreanische Abstammung ist teilweise mehr hinderlich als hilfreich, vor allem weil keine der beiden Seiten sie wirklich haben will. Zwar wollen beide Seiten eigentlich, daß das Verbrechen aufgeklärt wird (für den Norden war es ein hinterhältiger Anschlag, für den Süden ein heldenhafter, aber verbotener Grenzübergang des verantwortlichen Soldaten), je mehr sie aber nachbohrt desto mehr wird klar daß da einiges nicht stimmt mit den Erklärungen und Aussagen auf beiden Seiten der Grenze, sie findet heraus, daß sich die Soldaten besser kannten als sie eigentlich sollten.
Dann beginnt langsam die Erklärung was wirklich passiert ist, der Thriller wird zum Drama und erzählt wie aus den Soldaten auf unterschiedlicher Grenzseite und damit unterschiedlichen Fronten, über die Zeit hinweg Freunde werden und wie das ganze dann dramatisch in die Brüche geht.
Der Film ist wundervoll einfühlsam erzählt und zeigt am Ende das mit dem zustand der herrscht niemand zufrieden sein kann. Der Tempowechsel von Thriller zu Drama kommt ziemlich früh, nur einige wenige Sequenzen am Anfang zeigen Action, dann wird das ganze eher langsam und fokussiert sich mehr auf die großartigen Schauspieler.
24.3.06 17:56


Review: 2009: Lost Memories (Südkorea, 2002)

Als ich den Film gekauft habe wußte ich nur ungenau was mich erwarten würde, im Gegensatz zu anderen Rezensionen (z.B. auf imdb) war ich nichtn enttäuscht von ihm. Ganz im Gegenteil.
Aber im Gegensatz zu vielen Leuten die ihn im Internet rezensiert haben bin ich auch zum einen mit Alternativweltgeschichten vertraut, und zum anderen auch Freund asiatischen Kinos.

Die Grundprämisse des Filmes ist schonmal eine faszinierende: Im Jahr 1909 schlägt ein Attentat auf den japanischen Regionalgoverneur fehl (in unserer Realität ist es gelungen), in der Folge verläuft die Geschichte sehr viel anders als wir sie kennen, Japan kämpft auf Seiten der Alliierten gegen die Deutschen, behält Korea als Provinz (und die gesamte "Panasiatische Wohlstandssphäre") und ist zu Anfang des 21. Jahrhunderts eine der Großmächte der Welt. Korea gehört also zu Japan, nur einige wenige Widerstandskämpfer widersetzen sich dem, gelten aber allgemein als Schmutz der Nation.
Kurz darauf schwenkt das ganze um zu einer Art Copthriller. Die koreanischen Widerstandskämpfer besetzen eine Ausstellung in Seoul und versuche einige antike Artefakte aus dieser Ausstellung herauszubringen.
Zwei Cops untersuchen diese Tat, ein japanischer und ein koreanischstämmiger, und je länger sie das machen desto gefährlicher wird es für sie.

Der Film hat den irgendwie typische koreanischen Stil in seinen Bildern drauf, den man auch in anderen Filmen aus diesem Land sieht, er ist actionreich und hat eine interessante Story, etwas was den meisten Actionfilmen normalerweise fehlt.
Der Plot hat natürlich einige Längen und wirkt an ein paar Stellen etwas aufgesetzt, allerdings in dieser Hinsicht immer noch besser als vieles was man aus anderen Filmen kennt.
Die Sprache verdient hier auch noch eine Erwähnung, ein Großteil der gesprochenen Dialoge ist in japanisch und wird erst später koreanisch (logisch, immerhin ist das Land ja von Japan besetzt...), ich frage mich wie sie das bei der Veröffentlichung gemacht haben.
Das Ende ist sehr (sehr!!!) patriotisch gehalten, etwas das vielleicht vielen Leuten etwas komisch vorkommen wird und in dieser Hinsicht (meiner Meinung nach) auch etwas unrealistisch ist. Allerdings ist es ein koreanischer Film und diese Land hat aufgrund seiner Geschichte nunmal einen "gesunden" Patriotismus bewahrt (nunja, darüber kann man streiten aber...).
Auf jeden Fall ein sehenswerter Film, nicht der beste den ich je gesehen habe, aber durchaus sehenswert.
22.3.06 17:45


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