Freedom and Liberation

Mein amerikanischer Mitbewohner ist vorletzte Woche gefahren. Als Abschiedsgeschenk hat er mir meine Sachen weggegessen die ich im Gefrierschrank hatte, meinen Kamm geklaut, und 10 Tassen heruntergebracht die er im zimmer hatte (der Schimmel in Tasse 11 war wohl zuviel um sie abzuspülen, deswegen hat er sie im Zimmer stehen lassen). Ich hätte nicht gedacht, daß irgendjemand mal soviel Freude auslöst wenn er fährt. Die Party die wir am Tag nach seiner Abreise hatten war inoffziell die Freedom and Liberation Party, und die Nachricht daß er wirklich weg war brachte uns einige spontane Begeisterungsstürme ein.
Der Unterschied zu vorher ist bemerksenswert: ein sauberes (strahlendes) Haus und eine geradezu ungaublich friedvolle Atmosphäre. Seine Anwesenheit im Haus war immer voll von Aggression und schlechter Laune. Und er saß immer in der Küche und hat dort seine ganze Laune, aggressive Gelangweiltheit, in die Gegend versprüht. Plötzlich ist das weg, man ann in die Küche gehen ohne blöd angemacht zu werden, das Haus stinkt nicht mehr nach Fett und angekokeltem Schinken. Lebenswerter.
20.5.08 17:14
 


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