Freedom and Liberation

Mein amerikanischer Mitbewohner ist vorletzte Woche gefahren. Als Abschiedsgeschenk hat er mir meine Sachen weggegessen die ich im Gefrierschrank hatte, meinen Kamm geklaut, und 10 Tassen heruntergebracht die er im zimmer hatte (der Schimmel in Tasse 11 war wohl zuviel um sie abzuspülen, deswegen hat er sie im Zimmer stehen lassen). Ich hätte nicht gedacht, daß irgendjemand mal soviel Freude auslöst wenn er fährt. Die Party die wir am Tag nach seiner Abreise hatten war inoffziell die Freedom and Liberation Party, und die Nachricht daß er wirklich weg war brachte uns einige spontane Begeisterungsstürme ein.
Der Unterschied zu vorher ist bemerksenswert: ein sauberes (strahlendes) Haus und eine geradezu ungaublich friedvolle Atmosphäre. Seine Anwesenheit im Haus war immer voll von Aggression und schlechter Laune. Und er saß immer in der Küche und hat dort seine ganze Laune, aggressive Gelangweiltheit, in die Gegend versprüht. Plötzlich ist das weg, man ann in die Küche gehen ohne blöd angemacht zu werden, das Haus stinkt nicht mehr nach Fett und angekokeltem Schinken. Lebenswerter.
20.5.08 17:14


It's not easy to be the top

Achja... das wollte ich nun schon seit Wochen bloggen aber bin nie dazu gekommen:
WIR SIND DIE NUMMER 1!!!!

Wer? Limerick natürlich. Die Stadt ist nun offiziell die Stadt mit der höchsten Mordrate in ganz Europa.

Toll, oder?
20.5.08 01:54


Ende des Semesters

Interessant wie ich das vermisst habe obwohl ich es nur vor über einem halben Jahr eine Weile hatte. Mich mit einer speziellen Person zu unterhalten, sie zum lachen zu bringen, Zeit mit ihr zu verbringen. Irgendwie hatte die etwas an mir zu einem gewissen Zeitpunkt irgendwie in den falschen Hals bekommen. So war es wirklich schön daß mal wieder zu haben. Ein Abendessen mit Freunden, selbstgemachte Pizza, Wein, gute Musik und lange Gespräche über Gott und die Welt.
Meiner Freundin kann ich das allerdings nicht erzählen; naja, jedenfalls muss ich gewisse Anwesenheiten unerwähnt lassen, sie hat, noch bevor wir zusammengekommen sind, von irgendjemand erzählt bekommen, daß da letztes Semester zwischen mir und einer anderen definitiv nichts gelaufen ist.
Ähhhm... doch... genau das hat sie erfahren.
Sie hat trotzdem diese Neigung ihr den Hals umdrehen zu wollen.
Ich liebe meine Freundin, besonders wenn sie mich manchmal gegen jede andere Frau verteidigen will die mich auch nur näher ansieht.
Gerade eben fühle ich mich unglaublich leer weil sie nicht da ist, und unglaublich zufrieden, weil es sie gibt. Und ich fühle mich als ob sich all diese Sorgen des letzten Jahres langsam in Luft auflösen würden.
Naja, fast alle.
Der Umzug in zwei Wochen...
Keine Wohnung in Bamberg und ein ekelhafter Job der auf mich wartet... ich durfte mir gerade anhören daß ich dort völlig ausgenützt werde bei dem Stundenlohn.
Kunsttück, ja das werde ich. Ich brauche einen neuen Job, ich kann es mir nicht mehr leisten für ein Appel und ein Ei zu arbeiten. Und ich kann eh am Anfang nicht so lang arbeiten, ich will/muß ja Ende Juni nach Polen.
Und dann habe ich hoffentlich eine Wohnung (Basis... ) in Bamberg und kann dort für etwas mehr Geld arbeiten. Selbst Burgergrillen sollte mittlerweile ein besseres Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen haben als mein alter Job.
20.5.08 01:35


In the middle of writing an essay

Another night I am doing another essay and I'm already trying to find anything else to do and plan to stay up all night. Why do I only think of writing here when I don't have to do anything else? Well, except for essay writing?
I neglected to do anything last week, I had nothing to do and did nothing. I am always in my most creative mood when work is piling up and I have deadlines to adhere to.
1.4.08 04:00


Tired

I'm so tired. I don't know from what. I just did my usual stuff. Not even sports this week.
I don't want to sleep, I somehow feel like I could be missing something, anything if I go to sleep now. She send me a message yesterday at 2 in the morning. Maybe it's that.
I already miss her and I saw her only last Thursday. And before Thursday I wasn't even that sure of what I actually felt for her.
Patience. Just have patience man...
11.3.08 03:20


Face it tiger...

It's been over two days now. Some half-realizations came yesterday night and the night before but you just brushed them away.
Can't be. Couldn't be.

You didn't actually talk that much when you met her today.
The topic was touched gently in discussion and swiftly replaced by both of you talking about Jane Austen and midterm exams.
And when you brought her home and walked back into the cold night with drops of liquid ice starting to fall around you and the taste of her kiss on your lips... you felt like setting the sky on fire.

The realization will hit you like a truck when it comes. At some point in the night. Or maybe tomorrow morning.

Face it tiger...
You just hit the jackpot!
27.2.08 05:24


Thursday night

I feel uncomfortable sitting amongst all those people. It is Thursday evening and we are in the pub on the corner. They are playing traditional Irish music and all the people are drinking and laughing and talking.
And I feel oddly misplaced.
You don't belong here. a voice in the back of my head says. Not with them.
Noëlle is not even a meter away from me but I don't want to talk to her, she doesn't look like talking either. We are facing into different directions. Nearly every time I look another direction I see her glancing at me in the corners of my eyes. Maybe I'm just imagining it. Wouldn't be too surprising.
Sometimes I glance at her when she is looking away.
How stupid, how childish I am. (How we are?)
I don't care about all these people. Not at this time. I don't now what I feel and I don't know what I want any more, except for the fact that I want to be away from here. Anywhere but here! I tell myself, but I sit still and talk to them and laugh with them and fake surprise at news I'm not even interested in. All those blank and featureless faces. It's like I don't recognize anyone of them. Like I don't know anyone in the room. The French girl is making stupid faces into my direction and I fake a laugh, the Polish girl tells me about a friend of ours who is coming in a few days. I try to be interested.
When the first few say they want to go I leave with them. It might look like I was trying to escape, and maybe I am.
I feel so wrong.
1.2.08 01:33


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