"Goldene" Bulle von Rieti

Ich habe gerade 4 Stunden damit verbracht eine Papsturkunde aus dem 13. Jahrhundert zu finden bloß weil mich der Text interessiert hätte. Eine eigentlich ziemlich wichtige Urkunde (sie gibt dem Deutschen Orden eine Blanko-Rechtfertigung für die Eroberung Preußens, Polens, und aller Länder die sie da gerade finden...). Und es ist nicht mal so, daß ich sie gebraucht hätte. Rein aus Interesse.
Frustrierenderweise finde ich außer der Erwähnung in dem Buch das ich gerade lese (und das erwähnt nur eine halbgare Quellenübersetzung in einer Sammlung) und einem Wikipediaartikel mit Links zu den falschen Bullen (nämlich den goldenen Kaiserbullen aus dem 14. Jahrhundert) nur kurze Texte die sich zwar auf diese Urkunde beziehen, aber nirgendwo auch nur den ort an dem die Originalfassung zu finden wäre. Nicht einmal die Regesta Imperii haben einen Eintrag dazu und in der MGH gibt es auch keinen. Frustrierend. Frustrierend zu erleben wie die ganzen Hilfsmittel ins Leere laufen.
Auf der Wikipediadiskussionsseite gibt es sogar jemanden der die Existenz dieser Bulle komplett anzweifelt (Keine goldenen Papstbullen im 13. Jhdt. ...)
Vielleicht finde ich Ende der Woche etwas in der Bamberger Bib... vielleicht finde ich diese obskure Quellen(übersetzungs)sammlung aus der offenbar alle abgeschrieben haben.
Das Buch aus dem ich den Hinweis habe sinkt indessen immer weiter in meinem Ansehen. Eigentlich dachte ich anfangs es wäre ein interessantes Überblickswerk. Bis ich irgendwann festgestellt habe, daß der Autor (der Akademischer Oberrat ist/war und sich deswegen auskennen sollte) konsequent auf die Freiherr-von-Stein-Gedächtnisausgabe verweist und nicht auf die lateinischen Texte (die ich mir danach noch selbst raussuchen durfte...)
Oh mei, die Nacht ist noch jung...
30.7.08 01:57


Arbeit... sogar Ärger wenn man sie nicht macht

So... ich war die letzte Zeit schon wieder genervt von meiner Arbeit. Ohne zu arbeiten diesmal... Nachdem ich einige Jahre lang ständig eingesetzt wurde wenn mal wieder Not am Mann war bin ich plötzlich wirklich nur noch Notbesetzung. Die letzten Wochen saß ich hier untätig rum, der einzige Termin den sie mir zur Arbeit angeboten haben war an einem Tag an dem ich nicht einmal annähernd konnte.
Heute war dann eigentlich einer der ersten Tage wo ich wirklich Sachen ausgemacht habe. Wichtige Sachen die ich machen muß.
Ich mußte mir das Auto 2 Wochen im voraus von meinem Bruder bestellen (er benutzt es gerade und wohnt nicht mehr hier...) und drei verschiedene Termine irgendwie so hinbiegen daß es passt. Wer weckt mich da natürlich am morgen?
Genau, die Arbeit, die ganz dringend und unglaublich nötig jemand sucht der spontan einspringen kann.
Gut, ist nicht ihre schuld, ist halt der der heute Dienst hatte spontan krank geworden. Aber ich seh mich da gerade sehr mal wieder als Not-am-Mann-Team, nur daß mir das mittlerweile eben fast garnichts mehr bringt, wenn ich so wenig arbeiten kann dann wiegt das Gehalt fast garnichts mehr auf
24.7.08 10:30


Arbeit... sogar Ärger wenn man sie nicht macht

So... ich war die letzte Zeit schon wieder genervt von meiner Arbeit. Ohne zu arbeiten diesmal... Nachdem ich einige Jahre lang ständig eingesetzt wurde wenn mal wieder Not am Mann war bin ich plötzlich wirklich nur noch Notbesetzung. Die letzten Wochen saß ich hier untätig rum, der einzige Termin den sie mir zur Arbeit angeboten haben war an einem Tag an dem ich nicht einmal annähernd konnte.
Heute war dann eigentlich einer der ersten Tage wo ich wirklich Sachen ausgemacht habe. Wichtige Sachen die ich machen muß.
Ich mußte mir das Auto 2 Wochen im voraus von meinem Bruder bestellen (er benutzt es gerade und wohnt nicht mehr hier...) und drei verschiedene Termine irgendwie so hinbiegen daß es passt. Wer weckt mich da natürlich am morgen?
Genau, die Arbeit, die ganz dringend und unglaublich nötig jemand sucht der spontan einspringen kann.
Gut, ist nicht ihre schuld, ist halt der der heute Dienst hatte spontan krank geworden. Aber ich seh mich da gerade sehr mal wieder als Not-am-Mann-Team, nur daß mir das mittlerweile eben fast garnichts mehr bringt, wenn ich so wenig arbeiten kann dann wiegt das Gehalt fast garnichts mehr auf
24.7.08 10:30


Gedanken machen

Vorhin hatte ich mal wieder meine Studienbescheinigung vor Augen. Am Anfang ließ es mich natürlich schlucken. Da stand daß ich mich gerade im 9. Hochschulsemester befinde.
Zum Glück ging es danach etwas friedvoller zu, laut der Tabelle befinde ich mich immer noch im 6.
Dank Wechsel des Studienganges und zwei Auslandssemestern.
Irgendwann später wird mir das wohl mal angekreidet werden. 13 Semester hat er studiert! Der Trödler! wird es heißen.
Entweder das oder: In nur 9 Semestern hat er es durchgezogen! Der Musterstudent!
Wahr ist beides. Wie immer wenn man das ganze aus einer gewissen Perspektive betrachtet jedenfalls.
Meine Eltern jedenfalls wollen daß ich so schnell wie möglich fertig werde. Und ich sollte es in weiterenfür eineinhalb Jahren schaffen. Das habe ich ihnen auch gesagt.
Was ich ihnen noch nicht gesagt habe ist der andere Plan: Ich will bis nächstes Jahr alle Scheine haben. Minus einiger eventueller Exkursionsscheine vielleicht. Und dann mit einem Stipendium nach Polen gehen für mein letztes Semester. Ich kann natürlich sagen, daß das alles gut für meine Karriere ist, und daß es mir ja noch mehr Auslandserfahrung bringt, und daß ich dahin will weil ich meine Magisterarbeit über ein Thema schreiben will welches dieses Land und seine Geschichte betrifft. Was auch stimmt, der erste Themenentwurf war schon festgestanden bevor ich meine Freundin überhaupt kennengelernt habe.
Aber natürlich würde ich vor allem wegen meiner ihr dahin.
Leider habe ich langsam das Gefühl daß meine Eltern genau darüber am wenigstens begeistert wären.
Sie kennen meine Freundin noch nicht einmal, aber wenn ich von ihr erzähle, was sie gerade macht, was sie studiert, wie sie ist, dann macht sich bei meinen Eltern ein böser Gesichtsausdruck breit.
Es ist nicht aß sie etwas dagegen hätten daß sie Polin ist. Es ist die Tatsache daß sie studiert, und daß sie Sachen studiert die zu weit weg sind von alltäglichem Geschehen. Geschichte und Politik. Ich glaube meine Eltern haben Angst mich an irgendeinen Elitedünkel zu verlieren.
Es wäre kein Problem wenn ich sie kennengelernt hätte während sie in Irland war um dort zu arbeiten. Ein Mädchen das weiß wie Arbeit aussieht. Großartig... (Ich glaube deswegen hatten sie auch so sehr gehofft daß ich und meine beste Freundin zusammen kommen)
Aber nein, ich erzähle daß sie studiert und daß sie gerade eine Reise durch Rußland macht (mit der Uni) und sie bekommen den Eindruck sie würde sich als etwas besseres sehen, und ihre Eltern hätten zuviel Geld wenn sie ihrer Tochter so etwas spendieren. Meine Einwände daß sie sich das ganze Geld für die Reise, und für einen großen Teil der Lebenskosten in Irland selbst erarbeitet hat fielen natürlich auf taube Ohren.
Das würde wohl auch zu sehr gegen die eigenen Vorurteile gehen.
Der Einwand daß im Gegensatz zu Deutschland dort fast jeder studiert, weil viel mehr am Ende der Schule den passenden Abschluß hat und das Studium ein gutes Mittel gegen den Wehrdienst ist... man kann sichs denken. Ich will hier weg...
21.7.08 20:34


Krach

So, die Anzeichen sind da, es kracht bald wieder gewaltig zwischen meinen Eltern und mir. Das Problem: ich lebe bei ihnen, mit ihnen, auch wenn ich versuche ihnen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen.
Etwas was sie nicht wirklich verdient haben. Am liebsten möchte ich mehr Zeit mit ihnen verbringen. Nur weiß ich, daß wenn ich das tue es eben bald mal wieder ordentlich kracht.
Also bleibe ich in meinem Zimmer, lasse mich so wenig wie möglich sehen. Ich habe kein Auto mehr daß ich einfach so benutzen kann, ich bin auf das Dorf beschränkt, Arbeit geht auch erst wieder in 2 Wochen (dafür habe ich gehört daß sich mein Vorgesetzter beschwert hat weil ich doch tatsächlich nicht sofort angerufen habe nachdem ich wieder zu Hause war), und ab nächster Woche hat mein Bruder das Auto das ich jetzt noch benutzen kann.
Und ich gerade in Streit mit meinen Eltern über ganz banale Sachen. Irgendwann habe ich erwähnt daß ich es bevorzugen würde Filme im Fernsehen ohne Synchro zu sehen. Das hat mir einen Vortrag über meine Überheblichkeit eingebracht, wie ich doch auf den kleinen Menschen die halt nicht Englisch studieren rumtrampele weil die ja nicht so gut Englisch können wie ich.
Vor allem meine Mutter ist schnell dabei überall wo sie es sieht auf meine Akademiker-arroganz und meine "Überheblichkeit gegenüber Unstudierten" anzuspringen. So schnell daß jede Diskussion über jedes Thema irgendwie einem Steptanz im Minenfeld gleicht. Ich kann nichts sagen was sie nicht wissen, oder auf irgendeinen ihrer Fehler hinweisen, ohne gleich wieder mit einem Angriff auf meine Arroganz bedacht zu werden.
Gleichzeitig sind sie schnell dabei jedes falsche Wort, jede Auslassung, jede Vereinfachung, im Mund herum zu drehen und mich stundenlang eines besseren Belehren zu wollen.
Vorhin kam mein Vater und hat mich gefragt warum ich nicht auf Bauingenieur studiere. Weil, sage ich, mir das garnicht liegt und ich nicht weiß ob ich etwas was mir garnicht liegt für Jahre durchhalten könnte. Aber die Leute sind gesucht. Sagt er. Schön, etwas mehr als ein Jahr vor meinem Abschluß fällt dir das auch auf...
Ich glaube wegen meiner Freundin steht mir dann auch noch ein Kampf mit ihnen bevor. Die letzten Wochen hat meine Mutter schon versucht auszutesten wie ernst es mir mit ihr ist, ob ich nicht auch andere Frauen interessant finden würde. Ja sicher, aber ich habe ja meine Freundin. Meine Mutter sah nicht so begeistert aus.
Wahrscheinlich nur noch ein paar Tage, dann kracht es wirklich.
8.7.08 19:49


Ins Messer laufen (IST: Gejammere)

In letzter Zeit fühle ich mich mal wieder irgendwie verarscht. Besser: Irgendwie kommt es mir vor als würde man mich gern zur Zeit irgendwie anlocken und dann ins Messer laufen lassen. Das ist jetzt nie so wirklich der Untergang der Welt, aber es ist ärgerlich. Wie ein dauernd juckender Fliegenstich auf meiner Seele.

Fall Nummer 1: Meine Arbeit
Ich arbeite jetzt seit 2004, seit meinem letzten Schuljahr, als Touristenführer in einem recht anstrengenden Job. Die meisten Menschen denen ich das erzähle denken immer wieder es wär ja so ein leichter Job, man stellt sich halt hin und erzählt was. Manche denken sich auch es wär ein schwerer Job, weil da muß man sich ja hinstellen und anderern Leuten was erzählen. Meiner Erfahrung nach ist es eher ein anstrengender Job, wie alle Servicejobs bei denen man mit Menschen arbeitet. So finden das auch viele andere, dank der Arbeitsbedingungen gibt es wenige Leute die mehr als ein paar Monate dort arbeiten, die meisten suchen sich nach kurzer Zeit grünere Gefilde.
So war ich angenehm überrascht als es nach meiner Rückkehr aus Irland hieß, daß ich jetzt, endlich, nach 4 Jahren in diesem Job, mal eine Lohnerhöhung bekomme. Wie jeder andere da auch, aber zumindest bekomme ich eine...
Um dann nach zwei Tagen Arbeit zu erfahren daß ich zwar diese Lohnerhöhung bekomme, jetzt aber auch meine Pausen eintragen muß, die mir von meinem Lohn abgezogen werden. Pausen die ich nicht einmal machen kann, weil es der rigide Zeitplan dort nicht erlaubt.
Mit den Pausen bekomme ich nun also insgesamt einen gerade mal zweistelligen Centbetrag mehr als vorher. Schön. Und mein Vorgesetzter erzählt mir natürlich auch noch stolz daß das ja sooooo toll sei und daß man uns dabei ja noch was gutes täte.
Sowas sagt man mir natürlich erst nachdem ich den neuen Vertrag unterschrieben habe. Denn im Prinzip war das ja schon immer genau so mit den Pausen. Nur daß man das jetzt halt genauer macht.
Och, nicht daß das so viel bedeuten würde, ich bin immer noch nur Hilskraft und deswegen nicht an die gebunden, aber es stört mich jetzt schon etwas.
Aber wenn die mir zuerst sagen: Joah, du bekommst ja mehr jetzt, und denken ich wäre unendlich dankbar dafür daß ich effektiv am Ende das gleiche bekomme anstatt noch weniger, dann haben sie sich irgendwie geschnitten.[1]

Und dann dann Fall 2: Meine Eltern und meine neue Wohnung
Mein Vater versucht mich jetzt seit Wochen dafür zu gewinnen im Wohnheim zu wohnen wenn ich wieder nach Bamberg ziehe.

Okay, ganz kurzer Reality-Check: Ich würde im günstigsten Fall in einem wunderschönen Wohnheim in der Innenstadt wohnen, dafür aber mit lauter feiernden Erstsemestern zusammen (denn jeder andere zieht eher aus dem Wohnheim AUS...), hätte eine Gemeinschaftsküche mit dem Rest des Stockwerks, hätte ein Zimmer in dem grad mal genug Platz ist sich rumzudrehen, dafür einen Knebelvertrag aus dem ich nur zweimal im Jahr raus kann, und in den ich erst im Oktober überhaupt reinkann, was bedeutet daß ich bis dahin bei meinen Eltern wohnen und in der oben erwähnten Arbeit arbeiten müsste... klingt das nicht einfach traumhaft?
Habe ich erwähnt daß es noch dazu nicht mal die billigste Alternative ist? Selbst im Vergleich zu WGs mit größeren Zimmern?

Meine Eltern aber sind der festen Überzeugung daß a) ein Wohnheim billiger ist (immer!) und b) ein Student auch im Wohnheim wohnen sollte.
Erschwerend kommt hinzu daß mein Vater einen Bekannten hat der meint mir dort etwas besorgen zu können.
Und hier kommt dann die Falle: Mein Vater möchte daß ich die Anmeldung dafür ausfülle; meine Mutter meint da könnte man sich ja abmelden wenn man zeitig was anderes findet.
Dann fülle ich eben den Wisch aus, immerhin sagen sie ja daß ich das Zimmer nicht nehmen muß.
Plötzlich meint mein Vater: Ja wenn du den Platz im Wohnheim jetzt bekommst, dann mußt du den auch nehmen, mein Bekannter hat sich ja dann für dich eingesetzt...
Und wieder ins Messer gelaufen. Entweder ich verprelle meine Eltern jetzt dadurch, daß ich garnicht erst diese Anmeldung abgebe, oder ich verprelle sie dadurch daß ich den Platz (den ich ja laut ihnen fast sicher habe) dann nicht annehme weil ich was besseres gefunden habe.
Ich hasse es wenn meine Eltern sowas mit mir machen, noch mehr als wenn meine Arbeit soetwas macht. Bei der Arbeit kann ich kündigen, bei meinen Eltern nicht...
Die Sache ist die, daß ich ihnen ja prinzipiell dankbar dafür bin wenn sie sich wegen so etwas Gedanken für mich machen, nur: Warum beinhaltet dieses "Gedanken machen" bei ihnen gleich eine Verpflichtung meinerseits ihren Vorschlägen zu folgen? Vor allem wenn ich persönlich der Meinung bin, daß diese Vorschläge, gelinde gesagt, Müll sind?

Vielleicht sollte ich öfters einfach mal durchblicken lassen, daß mein derzeitiger Zustand "25-jähriger der im Keller bei seinen Eltern wohnt" wirklich nichts ist was ich als lohnenswerte Perspektive für meine Zukunft sehe, sondern eher ein kleiner, zwei- bis dreiwöchiger Zwischenstopp auf dem Weg in die eigene Wohnung. Auch wenn sie irgendwie meine bisherigen Bemerkungen dazu konsequent ignorieren und der Meinung sind es wäre so etwas wie mein Lebensziel bei ihnen zu wohnen.

Nebenbei: Warum ist eigentlich jeder mit dem ich bisher hier geredet habe der Meinung ich wäre froh wieder in diesem Drecksloch herumzusitzen? Irgendwie lief jedes Gespräch über mein Auslandsjahr ungefähr so ab: Und wie wars denn? Und, bis froh wieder zu hause zu sein?! Gell, zu Hause ist immer doch am schönsten. Ist schön wieder zu Hause zu sein, oder? Da hat man halt die Leut die man kennt!
Nach dem fünften mal bei dem das jemand bei mir gemacht hatte hätte ich diejenige am liebsten geschlagen.
Macht man natürlich nicht, da käm' man ja auch ins Gerede...

Obwohl, manchmal... ein Beispiel dafür wie schlimm es hier manchmal sein kann: Ich habe vor ein paar Tagen einen Brief nach Polen geschickt. Als ich am Postschalter stand kam die Verkäuferin [2]
zu mir und meint "Oh, nach Polen! Das ist nicht mehr Deutschland oder?".
Ich denke da noch sie hätte einen Witz gemacht, aber dann kommt:
"Nene, das ist nicht Deutschland, aber ist Polen in Europa?!" und dann macht sie sich schon etwas verzweifelnd über ihre Tabellen um nach ein paar Minuten zu bestimmen, daß ja! Polen ist ja sogar in der EU!
...
Ähm...
...
Ach, ich sag lieber nichts mehr dazu.
Nur: Ich will hier weg...
Aber ich glaub das hab ich hier vorher schon mal geschrieben...


[1]Wir bleiben heute irgendwie bei den Messeranalogien...

[2] denn man hat natürlich keine richtige Post mehr sondern nur noch einen Schalter im örtlichen Supermarkt... "der Kunde gewinnt!" hat der Postchef die Tage verlauten lassen als er die Schließung auch der letzten eigenen Filialen der Post verkündete...
15.6.08 01:00


Illusion of Normality

How real was the last year for me really? I wonder how it will be to go back and be in some sort of my old life again (it won't really be my old life, things are bound to have happened in the meanwhile...). This whole affair will fade away, it had a touch of irreality from the beginning: people I never would talk to in the first place, united mostly in the fact that we all were different from our surroundings. Which is an interesting way of being united. Right now all this is fading away, most of the people have left the city already, only some few of us are left. We are leaving in the order we came in. Even in the house. My French roommate left today, she came here a day after me. In some time I will leave, the first one to arrive here in the house in the beginning. Strange synchronicities. They even go on when I look at other people.
We had a whole special society, with different rules and interactions and relations than the whole rest of people here, all of a sudden we are a handful of students holding out to keep the illusion of normality up as long as possible. Or at least that weird feeling which we assumed was normality.
It is kind of weird: knowing that we most likely will never see the people again we just said goodbye to. After the umptenth time of saying goodbyes the words come easier and we don't think too much about them any more. I myself think about going home soon. I have to go home to go somewhere else afterwards. Counting days.
22.5.08 05:43


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